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Wildtierfotograf Marco Ritter

Beeindruckende Aufnahmen aus der wilden Tierwelt weit über die heimischen Gefilde hinaus – das ist es, womit der Webauftritt von Marco Ritter uns begeistert hat. Ob Biberjagd im Baltikum oder einen afrikanischen Büffel im Visier, der self-made Fotograf versetzt uns mit seinen Bildern unmittelbar hinein in das wilde Leben.
Für GruenesAbitur.de reichert er unsere Prüfungsfragen und Galerie mit spannenden Bildern aus unserer heimischen Flora und Fauna an.

Portrait Wildtierfotograf Marco Ritter auf GruenesAbitur.de
Marco Ritter, Natur- und Wildtierfotograf aus Leidenschaft

Marco über sich:

Für viele aktive und passionierte Jäger ist das Jagen weit mehr, als das pure Erlegen von Wild oder das Verarbeiten der Jagdbeute. Sie genießen die Natur, die kleinen Wunder des Alltags, den Anblick von besonderen Zusammenhängen und können auf dem Ansitz vom hektischen Arbeitsalltag entschleunigen. Hierbei wundert es nicht, dass so mancher Jäger das Revier, in dem er regelmäßig unterwegs ist, wie seine Westentasche kennt und spannende sowie eindrucksvolle Dinge erlebt, die so mancher Otto-Normal-Bürger vor der eigenen Haustüre nicht vermuten würde.

Mich selbst hat meine Jagdpassion zur Wildlife-Fotografie geführt, da ich die persönlichen Erlebnisse Freunden und Bekannten gegenüber zunächst nur berichten konnte, aber auch zeigen wollte. So begann ich irgendwann vom Ansitz  aus die ersten Rehe zu fotografieren. Im Zeitverlauf stellt man recht schnell fest, dass ein gutes Foto weit aufwendiger zu erreichen ist, als der Bruch am Hut. So müssen Lichtstimmung, Perspektive, Entfernung zum Wild passen – ein Bock kann hingegen ohne Probleme in der Spätdämmerung vom Hochsitz auf 150 Meter sauber erlegt werden, wenn der Schütze ein wenig trainiert ist.

Auch ist es immer wieder eine Herausforderung, sich nah ans Wild zu arbeiten – misst man sich doch unmittelbar mit den Sinnen des Gegenübers. Leider ist die jagdliche Ausübung der Pirsch in vielen Revieren, in denen Erholungssuchende zu allen Uhrzeiten an den unmöglichsten Stellen im Revier unterwegs sind, fast unmöglich geworden. Das Gefahrenpotenzial eines so abgegebenen Schusses ist ein deutlich anderes, als bei einem Schuss vom Hochsitz.

So wurde es, nachdem auf meiner ersten Jagdreise nach Namibia viel gepirscht wurde, für mich zu einem Jagdersatz, mich mit der Kamera ans Fotomotiv heran zu tasten und ein möglichst perfektes Bild zu schießen. Andererseits entstehen selbstredend viele Fotos am gezielten Ansitz, z.B. im Frühjahr am Fuchsbau, wenn die Welpen ihre Umgebung erkunden. Ebenso gibt es wunderbare Zufallsprodukte beim Reviergang oder der gezielten Gummipirsch mit dem Auto. Die Vielfalt der Bildentstehung ist ebenso wie die Motivauswahl – z.B. die verschiedenen Wildarten, Vögel, Insekten oder auch Landschaften und Lichtstimmungen - unbegrenzt.  

Wie man schon an der kleinen gezeigten Auswahl der im heimischen Revier entstandenen Aufnahmen – vom Hirschkäfer über die Königslibelle bis hin zum verträumten Jährlingsbock. – sieht, kann es sich lohnen, ab und an die Kamera griffbereit zu halten. Ebenso entsteht bei mir immer wieder ein Anflug von Jagdfieber wenn ich meine Kamera auf Wild ausrichte – selbst beim ersten Jungfuchs der Saison zittere ich regelmäßig.

Man muss nur aufpassen, dass einen nicht die Fotopassion packt und man lieber einen guten Bock bestätigt und portraitiert als ihn zu erlegen und in die Kühlkammer zu hängen. Der begeisterte Fotograf wird recht schnell beginnen, die unterschiedlichsten Motive zu suchen. Ebenso wird er sich über Tipps zu besonderen Motiven wie beispielsweise einen abnormen Bock oder den Zugang zu einem Brunftplatz freuen und ist sicherlich bereit, seine Aufnahmen dem Tippgeber bereit zu stellen – wovon alle Beteiligten profitieren.

Mehr zu Marco gibt es auf www.ritter-nature-pictures.com